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2026: Der Glöckner von Notre Dame


INHALT


Paris, 1482. Die Glocken von Notre-Dame wachen über eine Stadt voller Gegensätze: Gaukler und Gelehrte, Bettlerkönige und Richter, heilige Mauern und dunkle Gassen. Mitten darin begegnen sich zwei, die niemals füreinander bestimmt schienen: Quasimodo, der einsame Glöckner hoch oben in den Türmen und Esmeralda, die Tänzerin, deren Musik selbst das härteste Herz erschüttern kann. Doch ihr Leuchten wirft lange Schatten und verfängt sich in einem Netz aus Obsession, Glauben und Macht…

Dauer: Info folgt.


INSZENIERUNG


Die Inszenierung von “Der Glöckner von Notre-Dame” verfolgt das Ziel, den Stoff nicht als fernes Historienstück zu erzählen, sondern als lebendige, unmittelbare Geschichte über Menschen. Deshalb setzt die Inszenierung auf schnelle, ineinanderfließende Szenenwechsel und starke Bilder, die das Publikum ohne Unterbrechung durch die Welt des mittelalterlichen Paris führen.

Der erste Akt ist bewusst farbenreicher, rhythmischer und voller Bewegung angelegt: Marktleben, Musik, Volksszenen und choreografierte Momente erzeugen eine pulsierende Welt, in der Lebensfreude und soziale Härte eng nebeneinanderliegen. Im zweiten Akt verändert sich die Atmosphäre spürbar. Die Bilder werden düsterer, enger und emotional aufgeladener. Hier rücken Machtmissbrauch, moralische Verführbarkeit und die Einsamkeit der Figuren stärker in den Mittelpunkt.

Ein zentraler Gedanke der Inszenierung ist das Ensemble als lebendige Stadt. Viele Figuren bleiben fast durchgehend präsent auf der Bühne und zeigen, dass das Volk in dieser Geschichte nie nur Hintergrund ist, sondern immer mitentscheidet: Es feiert, verspottet, verurteilt und schweigt. Dadurch entsteht ein kollektiver Atem, der die Handlung trägt und zugleich kommentiert.

Ergänzt wird die Aufführung durch musikalische Einspieler, Soundeffekte, zahlreiche Requisiten, Choreografien und einen eigens komponierten Live-Song der Bettlerkönigin. So entsteht eine Fassung, die den klassischen Stoff respektiert und zugleich mit heutiger Energie erzählt: sinnlich, bewegend und bildstark.

Man darf sich auf einen Theaterabend freuen, der unterhält, berührt und noch ein wenig nachklingt.


ENSEMBLE



REGIE


Hendrik Wokittel


MITWIRKENDE HINTER
DEN KULISSEN


1. Vorstand
Simon Rösch

2. Vorstand
Darija Stanic

Kassiererin
Vanessa Lwowski

Schriftführerin
Elke Weth

Beisitzer
Birgit Frey, Anna Wendel, Corinna Çinpolat, Horst Simon, Erika Eberle, Nico Deleu (Spielersprecher), Katharina Gimmi, Henrik Schindler

Ehrenvorsitzender und
Bühnenbild

Gilbert Rottmann

Regieassistenz, Requisiten Katharina Gimmi

Souffleuse
Hanae Imani 

Kostüme
Elke Weth

Maske
Corinna Çinpolat

Bühnentechnik
Olivier Iff, Julian Kiffe, Lars Huber, Mio Faller, Mehmet Çinpolat

Bühnenhelfer
Julian Frey, René Hess, Felix Rothe, Pia Haps, Cakmakci Ehlay

Abendkasse und Telefondienst

Birgit Frey, Lucia Haps, Pia Haps, Annette Niederberger, Elena Huber, Steffi Böhringer, Evelyn Huber, Sina Gassner, Florian Horn, Darija Stanic, Nicole Müller