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INHALT
Paris, 1482. Die Glocken von Notre-Dame wachen über eine Stadt voller Gegensätze: Gaukler und Gelehrte, Bettlerkönige und Richter, heilige Mauern und dunkle Gassen. Mitten darin begegnen sich zwei, die niemals füreinander bestimmt schienen: Quasimodo, der einsame Glöckner hoch oben in den Türmen und Esmeralda, die Tänzerin, deren Musik selbst das härteste Herz erschüttern kann. Doch ihr Leuchten wirft lange Schatten und verfängt sich in einem Netz aus Obsession, Glauben und Macht…
Dauer: Info folgt.
INSZENIERUNG
Die Inszenierung von “Der Glöckner von Notre-Dame” verfolgt das Ziel, den Stoff nicht als fernes Historienstück zu erzählen, sondern als lebendige, unmittelbare Geschichte über Menschen. Deshalb setzt die Inszenierung auf schnelle, ineinanderfließende Szenenwechsel und starke Bilder, die das Publikum ohne Unterbrechung durch die Welt des mittelalterlichen Paris führen.
Der erste Akt ist bewusst farbenreicher, rhythmischer und voller Bewegung angelegt: Marktleben, Musik, Volksszenen und choreografierte Momente erzeugen eine pulsierende Welt, in der Lebensfreude und soziale Härte eng nebeneinanderliegen. Im zweiten Akt verändert sich die Atmosphäre spürbar. Die Bilder werden düsterer, enger und emotional aufgeladener. Hier rücken Machtmissbrauch, moralische Verführbarkeit und die Einsamkeit der Figuren stärker in den Mittelpunkt.
Ein zentraler Gedanke der Inszenierung ist das Ensemble als lebendige Stadt. Viele Figuren bleiben fast durchgehend präsent auf der Bühne und zeigen, dass das Volk in dieser Geschichte nie nur Hintergrund ist, sondern immer mitentscheidet: Es feiert, verspottet, verurteilt und schweigt. Dadurch entsteht ein kollektiver Atem, der die Handlung trägt und zugleich kommentiert.
Ergänzt wird die Aufführung durch musikalische Einspieler, Soundeffekte, zahlreiche Requisiten, Choreografien und einen eigens komponierten Live-Song der Bettlerkönigin. So entsteht eine Fassung, die den klassischen Stoff respektiert und zugleich mit heutiger Energie erzählt: sinnlich, bewegend und bildstark.
Man darf sich auf einen Theaterabend freuen, der unterhält, berührt und noch ein wenig nachklingt.
Hendrik Wokittel, Regisseur
ENSEMBLE
















| Claude Frollo | Oliver Rösch |
| Quasimodo | Nico Deleu |
| Esmeralda | Katharina Gimmi |
| Victor Hugo, Jacques Charmolue, Kanzlist, Volk | Henrik Schindler |
| Phöbus de Chateaupers | Simon Rösch, Jerrit Kawaschinski |
| Fleur de Lys | Christelle Ranc |
| Clopin Trouillefou, Königin von Kauderwelsch | Melanie Vahl |
| Marktfrau, Bettlerin | Anna Wendel |
| Wirt, Richter, Volk, Henker | Ekkehard Bierl |
| Eleanor Spicali, Kaiserin von Galiläa | Vanessa Lwowski |
| Einsiedlerin, Volk | Christa Kapfer |
| Marktfrau, Bettlerin | Simone Hugenschmidt |
| Hungadi, Herzogin von Ägypten | Hannae Imani |
| Marktfrau, Bettlerin | Sarah Frey, Audrey Oddlokken |
REGIE
Hendrik Wokittel

Hendrik Wokittel ist seit Kindheitstagen auf und hinter der Bühne zuhause. Bereits als Knabe sang er in Musical- und Opernproduktionen, bevor ihn seine Leidenschaft für Bewegung und Ausdruck viele Jahre in den Lateinturniertanz führte. Nachdem er als Tanzlehrer auf Kreuzfahrschiffen gearbeitet hat, spielte er in Hamburg in Musical- und Theaterproduktionen, arbeitete als Choreograf sowie als Regisseur und Regieassistent und entwickelte eigene Bühnenprojekte. Sein eigenes Musical wurde bereits zweimal in Hamburg aufgeführt. Als Darsteller übernahm er unter anderem Rollen in „Woyzeck“, „Leonce und Lena“ sowie „Der Hutmacher“. Zu den Burgfestspiele Rötteln kam er erstmals mit „Hexenjagd“ in der Rolle des Pastor Parris. „Der Glöckner von Notre Dame“ ist seine erste Regiearbeit auf der Burg.
1. Vorstand
Simon Rösch
2. Vorstand
Darija Stanic
Kassiererin
Vanessa Lwowski
Schriftführerin
Elke Weth
Beisitzer
Birgit Frey, Anna Wendel, Corinna Çinpolat, Horst Simon, Erika Eberle, Nico Deleu (Spielersprecher), Katharina Gimmi, Henrik Schindler
Ehrenvorsitzender und
Bühnenbild
Gilbert Rottmann
Regieassistenz, Requisiten Katharina Gimmi
Souffleuse
Hanae Imani
Kostüme
Elke Weth
Maske
Corinna Çinpolat
Bühnentechnik
Olivier Iff, Julian Kiffe, Lars Huber, Mio Faller, Mehmet Çinpolat
Bühnenhelfer
Julian Frey, René Hess, Felix Rothe, Pia Haps, Cakmakci Ehlay
Abendkasse und Telefondienst
Birgit Frey, Lucia Haps, Pia Haps, Annette Niederberger, Elena Huber, Steffi Böhringer, Evelyn Huber, Sina Gassner, Florian Horn, Darija Stanic, Nicole Müller